Freitag, 12. Juni 2015


12 von 12
im Juni
oder:
"Wie das Leben mich in 12 Schritten so unsagbar Glücklich machen kann"
Viel Spaß bei meinen etwas anderen Tag.

Hallo Ihr Lieben,
heute musste ich an meinem freien Tag spontan für meine Kollegin einspringen.
Da ich euch das aber nicht wirklich in 12 Bildern antun wollte, zeige ich euch 
heute wie man in 12 Schritten zur glücklichen
*Joghurtselberzubereiterin* werden kann.
Los gehts.


Es gibt eine Sache, ein Geruch und ein Geschmack, der mich knapp 25 Jahre
 meines Lebens begleitet hat:" Der Joghurt".
Meine Eltern hatten ihren eigenen Laden und die Mama hat somit wöchentlich 
knapp 12 Liter Milch in den weltbesten Joghurt verwandelt.
Was soll ich euch noch sagen? Probiert es einfach mal selber aus.
Keine Angst, es klappt bestimmt.
Bild 1:
ICH LIEBE KÜHE


Und die Tatsache reicht aus um knapp 10 Kilometer zur Milchtankstelle zu fahren 
um immer frische Milche vom Bauern zu bekommen.


Mit viel Liebe im Herzen und einem Körbchen voll Milch
geht es dann nach Hause.


Die Rohmilch trinken wir nach einem langen Gespräch mit dem Bauern
 tatsächlich roh. Das muss aber jeder selber für sich entscheiden.
Für unseren Joghurt müssen wir die Milch aber erhitzen.
-Für den Anfang würde ich nicht mehr wie 2 Liter Milch verarbeiten-
Wir erwärmen die Milch langsam im Topf .......
- das klappt natürlich auch mit H-Milch-


....bis sie Bläschen wirft und langsam hoch kommt.
Bitte nicht kochen, dann ist nämlich alles Gute tot.
Der Topf wird vom Herd gezogen und die Mich darf wieder abkühlen.
Wenn Ihr euren Finger für 7 Sekunden in der warmen Milch lassen könnt 
ist die Temperatur genau richtig.


Jetzt muss schon bereits vorhandene Joghurtkultur in die Milch rein.
Beim erste Mal, kauft euch einfach einen weißen Naturjoghurt mit mindestens 3,5 % Fett
und rührt pro Liter Milch 1 Eßlöffel davon in die warme Milch ein.
Für die nächsten Male behaltet von eurem eigenen Joghurt etwas auf.


Jetzt darf die Milch mit der Kultur warm eingewickelt mindestens 11 Stunden schlafen gehen.
Wickelt den Topf gut und warm ein und lasst ihn komplett in Ruhe.
Er verträgt kein Publikum und duldet keine Störung.


Schwupp diwupp lächelt uns am nächsten morgen dein Töpfchen
Joghurt entgegen.
Im Prinzip könnte man ihn auch schon essen aber für mich hat er 
eher die Konsistenz von Buttermilch.
Ich persönlich mag ihn so noch nicht.


Ich fülle ihn in eine alte Kissenhülle aus Leinen....


....und lass ihn ca 2 Stunden auf die gewünschte Konsistenz hängen.


Wenn unser Joghurt nach dem Aushängen eine kleinen Ruhezeit im Kühlschrank
genossen hat ist er ein wahrer Traum <3


Ihr Lieben soll ich euch was sagen.
Manchmal lässt das Leben mich einen irrsinnigen Spagat machen.
Ich bekomme nichts richtig hin, habe keine Zeit, werde keinem gerecht, 
am wenigsten mir selbst.
Die Tatsache das etwas ganz natürliches so einfach klappt 
lässt mich wieder neuen Mut fassen.
Probiert es auch selber mal.
Für den einen ist und bleibt es wahrscheinlich nur ein Joghurt.
Für den Anderen kann es aber auch ein Stück weit Seelenheil sein.

Danke für das dabei sein bei meinem etwas anderem 12 von 12

Mehr gibt es wie immer hier klick 

Habt noch einen schönen Abend
und bis bald
eure Tulla

Kommentare:

  1. Was für wunderschöne 12von12! ich muss gestehen, dass ich noch nie selber Joghurt gemacht habe.
    Hab ein wunderschönes, sonniges Wochenende!
    Liebe Grüße,
    Sonja

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    1. Vielen lieben Dank Sonja, das freut mich sehr. Probier es ruhig mal aus, so schwer ist es nicht und schmecken tut es toll ♡
      Liebe Grüße
      Tulla

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