Das bin ich






Gedanken zum Bloggen
#Schreibzeit
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Als ich heute morgen,
nach dem "Kinder in die Schule fahren", schnell zum Metzger und kurz zwei Dinge einkaufen,
 also um 7:45 Uhr 
bei der zweiten Tasse Kaffee mal durchgeschaut habe, wer denn was für einen neuen Post veröffentlicht hat bin ich lange lange bei dem Post von 
"was eigenes" hängen geblieben.
Wenn ich ehrlich sein soll schrecken mich zu lang geschriebene Post etwas ab. Es muss schließlich immer schnell gehen, denn wenn man schon in der Woche einen freien Tag hat, stehen die Dinge die man erledigen muss schlange. Naja, zumindestens bei mir.
Hey, hier wird aber tatsächlich über das Bloggen gesprochen.
Wie sich alles mit der Zeit ändert und wie man es empfindet.
Hier spricht mir jemand aus der Seele und ja, ich mache mir seit einiger Zeit auch meine Gedanken.
Hier mein Post dazu:


Mein Blog, meine kleine-heile Welt, mein öffentliches Tagebuch wo jeder gerne zu Gast sein darf.
Den Schritt meinen eigenen Blog zu schreiben habe ich 2012 gewagt. Ich habe oft Bilder von Dingen die ich mache in Facebook gezeigt. Ob Genähtes oder Gebackenes, alles konnte man dort finden.
Es kamen immer Anfragen was ich denn noch nähe oder ob ich die Rezepte weitergebe. Ein Blog, meine eigene Seite, war der einfachste Weg alles unter einen Hut zu bringen. Ich wusste nicht viel, aber eines war mir von Anfang an ganz klar. Das hier ist meine kleine-heile Welt. 
Mein Kopfkino in Farbe ;o)
Alles das was mein Herz höher schlagen lässt und meine beiden Hände machen können.
Mit der Zeit sieht man viel, und ganz langsam entwickelte ich mich mit.
Wo früher nur "Dinge" entstanden, habe ich angefangen auch etwas von mir und meinem Leben preis zu geben. Ich denke aber das ist ok. Schließlich bin und werde ich keine Maschine.
Hier scheint auch nicht jeden Tag die Sonne, und der tägliche Spagat klappt auch nicht immer aber darum geht es doch oder?
Ich will euch auch nicht vorenthalten, das seid ich in der großen Welt der Blogs unterwegs bin, meine to-do-Liste immer länger wird. Manchmal verzweifle ich ein wenig an der Tatsache nicht alles zu schaffen. Bis jetzt konnte ich mich glücklicher Weise aber immer wieder runter holen.
Anfang des Jahres fing ich allerdings an viele Sachen in Frage zu stellen.
Ganz vorne mit dabei: Lohnt es sich überhaupt noch die ganze Mühe? 
Ich habe angefangen meine Beiträge zu reduzieren, habe einfach aufgehört Fotos und mir Gedanken zu machen. Meine Sommerpause betrug zwei Monate und so richtig vermisst hat mich ja auch keiner. Mit dieser Einstellung im Gepäck lief ich noch einige Zeit durchs Leben. Dann, nach einen echt schönen Nähtreff im Oktober ist für mich der Entschluss gefallen: Ich höre auf! Es wird noch einen Abschiedsblog geben und dann ist Ende.
Ich habe es zu Hause meinem Chris erzählt. Er konnte es richtig verstehen aber für mich gibt es halt nur ganz oder gar nicht. Oder?!
Nein, auch das muss ich noch lerne. 
Zwischen schwarz und weiß gibt es noch alle Farben des Regenbogens.
Hey, das ist doch schließlich mein Tagebuch, oder?! Wer bestimmt denn hier die Regeln?
Mich wird es auch noch in Zukunft geben. Mal mehr, mal weniger.
Das ist es doch was uns alle so besonders und einzigartig macht.
Ich bin froh mit dabei sein zu dürfen, mit all meinen Eigenheiten. Seht es mir bitte nach wenn es mal ruhiger ist, denn hier findet nun mal auch das normale Leben statt.
Danke Bine das du den Anstoß gegeben hast.
Das lastet mir schon lange auf der Seele.

Habt einen schöne Zeit
und natürlich bis bald
eure Tulla



Kommentare:

  1. Bei welchen deiner Kommentare komm ich vor ??? Hab nirgendwo meinen Namen gelesen .

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  2. Hallo Murat, du bist ja auch hier.
    Ab jetzt werde ich dich bestimmt mal erwähnen ; o)
    Liebe Grüße
    Tulla

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